Augen Zu Und Durch - Darf Man Menschen Töten Und Wenn Ja, Warum?

Schauspieler auf einer Theater Bühne Ein theatrales Dilemma mit Musik

Dass wir nicht für unseren persönlichen Vorteil töten dürfen, ist ja einigermaßen selbstverständlich, aber wenn man das Gute will, darf man dann töten? Selten kämpfen Menschen in dem Glauben oder Wissen, es für die schlechte Sache zu tun. Denkt nicht jeder, er wäre auf der richtigen, der guten Seite? Darf man in Kauf nehmen, dass Menschen getötet werden, wenn die gute Sache es erfordert? Wie schafft man Veränderung, wenn man Gewalt ablehnt, aber die Gegenseite nur auf Gewalt reagiert? Wenn die Gegenseite keine Skrupel zeigt, was dürfen die „Guten“ tun, ohne ihr Gutsein zu verraten? Verändere die Welt, sie braucht es! Wohl war. Aber wie?

Mitwirkende: Claudia Holzapfel, Bettina Muckenhaupt und Charles Ripley Talke Blaser und Janosch Roloff, die beide kürzlich den Kölner Theaterpreis und den Kurt-Hackenberg-Preis mit ihrem Stück „V wie Verfassungsschutz“ gewannen und Adrian Ils, bekannt aus der Kölner Musikformation „Ballhaus“ und alter Bekannter des Rose-Theegarten-Ensembles aus etlichen Produktionen/ Regie und Projektleitung Thomas Wenzel/ Kostümbild Regina Rösing

Das Rose-Theegarten-Ensemble wurde 1999 von Mitgliedern des ehemaligen Ensembles des Theaters im Bauturm gegründet. Seither hat es 17 Stücke in Köln herausgebracht von denen viele für den Kölner Theaterpreis nominiert wurden.

Das Rose-Theegarten-Ensemble gehört ebenso wie Janosch Roloff zur Gruppe der Residenzkünstler der Orangerie.

Text: Theaterszene Köln Fotograf Köln: Ästhetische Fotografie - Klaudius Dziuk